Governance

Spitzenforschung, Nachwuchsförderung und Lehre brauchen eine wissenschaftsadäquate Governance und Verwaltung, die Forschenden die Möglichkeit eröffnet, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Verwaltungsreform der HU folgt daher dem Leitbild „Kultur der Ermöglichung“.

Erst eine Verwaltung im Dienste der Wissenschaft ermöglicht es einer modernen Universität, ihre Aufgaben in Spitzenforschung, exzellenter Nachwuchsförderung und Lehre optimal zu erfüllen. Die Humboldt-Universität reagiert mit ihrem Zukunftskonzept auf steigende Anforderungen, indem sie die internen Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre weiter verbessert. Unter dem Stichwort „Kultur der Ermöglichung“ wird die Universitätsverwaltung in Richtung einer wissenschaftsadäquaten Serviceeinheit weiterentwickelt.

Für das Erreichen dieser Ziele hat die Humboldt-Universität folgende Schwerpunkte gesetzt:

Fakultätsreform

Elementarer Bestandteil des Zukunftskonzepts der Humboldt-Universität ist die Reform ihrer Fakultäten. Dabei werden die Fakultäten neu zugeschnitten, um die Profilbildung der Universität voranzutreiben und Synergieeffekte zu erzeugen. Zudem werden die Fakultäten in Zukunft verstärkt autonom strategische Entscheidungen fällen können. Dafür wird die Rolle der Dekaninnen und Dekane gestärkt und die Kommunikation mit der Universitätsleitung verbessert.
Nachdem der Akademische Senat im Dezember 2013 den Beschluss zur Umsetzung der Fakultätsreform gefasst hat, wurden die ersten Neugründungen zum Sommersemester 2014 vollzogen. Dabei entstand die neue Lebenswissenschaftliche Fakultät aus den Instituten für Biologie, Psychologie und der ehemaligen Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät. Die Fächer Mathematik, Chemie, Informatik, Geographie und Physik bilden nun eine gemeinsame Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät am Campus Adlershof. Die bisherigen Philosophischen Fakultäten III und IV wurden zur Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät zusammengefasst. Über weitere Neuzuschnitte wird noch entschieden.

Reform der Verwaltung durch Organisations- und Personalentwicklung

Die Umsetzung des Zukunftskonzepts stellt hohe Anforderungen an die bestehenden Verwaltungsstrukturen und -prozesse. Zugleich soll sie als Motor für Veränderung – auch in der Verwaltung – wirken. Unter dem Stichwort „Kultur der Ermöglichung“ ist eine Reform der Verwaltung vorgesehen, mit dem Ziel die Abläufe serviceorientiert und wissenschaftsadäquat zu entwickeln. Hierfür werden zurzeit folgende Schritte unternommen:

  • Spezifische Personalentwicklungsmaßnahmen wie Teambildung, Rotation, Coaching, Best Practice-Studien
  • Entwicklung von Verwaltungs- zu Serviceeinheiten
  • Ressortübergreifende Wahrnehmung von Aufgaben durch Servicenetzwerke.