Geförderte berichten

Forscherinnen und Forscher der Humboldt-Universität, die seit 2012 durch Mittel in den Förderlinien des Zukunftskonzept gefördert wurden, berichten von ihren Erfahrungen.

Prof. Dr. Gabriele Metzler

Prof. Dr. Gabriele Metzler

Leadership-Programm für Professorinnen in Führungspositionen

"Es ist eine ungemein bereichernde Erfahrung, für einen Moment in der Alltagshektik unseres Berufs innezuhalten und zu reflektieren, was uns eigentlich antreibt, was wir erreichen wollten und wollen, wie wir unsere Ziele erreichen und gleichzeitig unsere innere Balance bewahren können. Dass alle Teilnehmerinnen aus völlig unterschiedlichen Arbeitsbereichen kommen, macht den Austausch nur umso anregender und spannender. Möglicherweise ergeben sich daraus auch neue Perspektiven für interdisziplinäre Forschung. Zu erfahren, dass es keine ‚one size fits all’-Strategien gibt, sondern dass in diesem Programm nach individuell maßgeschneiderten Lösungen gesucht wird, empfinde ich als ein Privileg, das in unserem universitären Alltag selten ist."

Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M.

Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M.

Caroline von Humboldt-Professur

"Die Auszeichnung mit einer Caroline von Humboldt-Professur ist eine hohe und sichtbare Anerkennung, nicht zuletzt für Forschungsfelder außerhalb des Mainstream der Fachdisziplinen, wie die Gender Studies und die kritische Rechtswissenschaft. Dank des großen Spielraums, den das Programm lässt, kann ich die Förderung zugleich dem wissenschaftlichen Nachwuchs und der Stärkung der Rechts- und Genderforschung zu Gute kommen zu lassen. Dies geschieht durch die Einrichtung von Stellen für junge Forschende, denen auf diese Weise ermöglicht wird, die Forschung an der Schnittstelle von Gender- und Rechtswissenschaft voran zu treiben."

  Judith Engelke

Judith Engelke

Caroline von Humboldt-Stipendiatinnenprogramm

"Das Stipendiatinnenprogramm füllt eine Lücke in der Unterstützung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, indem es gezielt Nachwuchswissenschaftlerinnen in den schwierigen Übergangsphasen der wissenschaftlichen Laufbahn finanziell unterstützt. Das Kurzzeitstipendium hat mir den Übergang vom Studium in die Promotion ermöglicht, da ich mich in den sechs Monaten auf das wissenschaftliche Arbeiten und die Erstellung eines Forschungsexposés konzentrieren konnte, mit dem ich mich wiederum für eine dauerhafte Finanzierung meines Promotionsprojektes bei den großen Stipendiengebern beworben habe. Außerdem konnte ich dank des Stipendiums bereits mit der empirischen Forschung für mein Projekt beginnen."

  Ami Kobayashi

Ami Kobayashi

Caroline von Humboldt-Stipendiatinnenprogramm

"Dank des Kurzzeitstipendiums konnte ich das Exposé meiner Dissertation ausarbeiten und mich mit diesem für ein langfristiges Stipendium bewerben. Außerdem ermöglichte die Förderung mir, an verschiedenen Tagungen, Workshops und Summer Schools für Doktoranden teilzunehmen. Der Austausch mit anderen jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern hat mir sehr geholfen, meine Forschungsidee und meinen Forschungsplan weiterzuentwickeln. Nicht zuletzt war aber auch die Anbindung an mein Institut an der Humboldt-Universität, die ohne eine Übergangsfinanzierung zwischen Studium und Promotionsbeginn so nicht möglich gewesen wäre, sehr wichtig für den erfolgreichen Start meines Promotionsprojektes."

  Vincent Rzepka

Vincent Rzepka

Humboldt Research Track Scholarships

"Mit dem Research Track Scholarship erhielt ich nach dem Studienabschluss die nötige Zeit, um die Konturen eines umfangreicheren wissenschaftlichen Projektes auszuarbeiten. Zudem ermöglichte mir das Scholarship durch weitere Leistungen im Bereich der Lehre und der Publikationen Fuß in der Wissenschaft zu fassen. Die Förderung war dabei eine optimale Unterstützung, um die Finanzierungslücke, die unser Wissenschaftssystem zwischen Studium und Promotion lässt, zu überbrücken, und die weitere Finanzierung meiner Dissertation zu planen."

Dipl.-Phys. Sylvia Schikora

Dipl.-Phys. Sylvia Schikora

Humboldt Post-Doc Scholarship

"Durch die Förderung kann ich mein Forschungsprojekt zur Überprüfung der Isotropie der Lichtgeschwindigkeit vorbereiten und dabei einen Drittmittelantrag für die weitere Projektfinanzierung erstellen. Da für diesen ein gewisses Maß an Vorarbeiten geleistet werden muss, ist das PostDoc Scholarship grundlegend für den nötigen Anschub des Vorhabens. Darüber hinaus hat mir die Förderung ermöglicht, meine Postdoc-Phase an einem spannenden Projekt in Berlin beginnen zu können. Das ist für mich persönlich bedeutsam, da ich zwei kleine Kinder habe, die so durch die wissenschaftliche Tätigkeit ihrer Mutter nicht aus ihrem Lebensmittelpunkt gerissen wurden."

Prof. Dr. Katja Werheid

Prof. Dr. Katja Werheid

KOSMOS Workshop

"Der KOSMOS Workshop „Poststroke depression: Integrating neurobiological, medical, and psychosocial perspectives” hat unserem internationalen Treffen einen optimalen Rahmen geboten. Für unsere Arbeitsgruppe war der Zeitpunkt des Workshops genau richtig. Wir bauen den Forschungsschwerpunkt gerade auf, haben erste Ergebnisse publiziert, und möchten Zukunftsperspektiven schaffen. Der persönliche Kontakt mit internationalen Kollegen ist hierbei trotz oder vielleicht gerade wegen der schnellen elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten unschätzbar. Kennt man die wichtigen Forschenden auf dem Gebiet persönlich, so kann man unkompliziert auf sie zugehen, wenn es um Forschungsanträge oder Auslandsaufenthalte für den Nachwuchs geht. Bedeutsam für uns war auch die große Resonanz hier in Berlin, die bei der starken Konkurrenz von Veranstaltungen und mitten in der vorlesungsfreien Zeit unsere Erwartungen übertroffen hat."

Prof. Dr. Michael Pauen

Prof. Dr. Michael Pauen

KOSMOS Summer University

"Die Summer University 'Human sociality and the brain. Decision making in social contexts' gab uns die Gelegenheit, die wichtigsten internationalen Vertreterinnen und Vertreter des noch vergleichsweise jungen Forschungsgebietes Social Neuroscience nach Berlin einzuladen und die Kontakte zu ihnen zu vertiefen. Nicht zuletzt aufgrund der guten Atmosphäre und des intensiven Austauschs konnten wir mehrere Forschende für einen längeren Aufenthalt an der Humboldt-Universität gewinnen und außerdem eine Verabredung zu einer dauerhaften Kooperation im Rahmen unseres Masterprogramms treffen. Wichtig war uns zudem eine aktive Beteiligung der Studierenden. Sie mussten sich mit einem eigenen Projekt bewerben und konnten dieses im Rahmen der Summer University zu einem echten Forschungsantrag weiterentwickeln."