IRI für Lebenswissenschaften

IRI für Lebenswissenschaften

Das 2013 eröffnete IRI für Lebenswissenschaften setzt einen Schwerpunkt im Bereich der Systembiologie und kooperiert eng mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) sowie der Charité - Universitätsmedizin am Standort Nord.

Am Campus Nord der Humboldt-Universität zu Berlin gelegen, ist das IRI für Lebenswissenschaften im Zentrum eines von Berlins prestigeträchtigsten Forschungsstandorten angesiedelt. Andere führende Institutionen, wie etwa das Institut für Biologie der HU, die Charité - Universitätsmedizin Berlin, das Bernstein Center for Computational Neuroscience (BCCN), das Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin und das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum sind fußläufig erreichbar. Dadurch ist das IRI in einem idealen Umfeld, um Beziehungen zwischen diesen Institutionen zu bilden und Berlins lebenswissenschaftlichen Campus nachhaltig mit Leben zu erfüllen.

Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten große Durchbrüche in der Biologie und Biomedizin erreicht worden sind, bleiben gewaltige medizinische Herausforderungen bislang ungelöst. Es wird klar, dass Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer nicht verstanden werden können, indem man einen singulären Aspekt betrachtet, sondern nur, wenn das Problem von mehreren Perspektiven zugleich und durch verschiedene Disziplinen bearbeitet wird. Das Integrative Forschungsinstitut (IRI) für Lebenswissenschaften verbindet Schlüsselbereiche der wissenschaftlichen Forschung in Berlin, besonders Neurowissenschaften, Infektionsbiologie, regenerative Medizin und Krebsforschung. Das Institut wirkt als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Disziplinen und bringt biologische und klinische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen. Am IRI für Lebenswissenschaften arbeiten theoretische und praktische Forscherinnen und Forscher Hand in Hand um Systembiologie mit quantitativer Biologie und Einzelzellanalyse zusammenzubringen. Ziel ist es, eine integrative Lösung auf wissenschaftliche Fragen zu finden - von einzelnen Molekülen hin zu individuellen Zellen und schließlich zum ganzen Organismus. So erlaubt uns die Grundlagenforschung am IRI für Lebenswissenschaften neue Fragen zu stellen und wegbereitende Ansätze zu entwickeln, die nicht nur grundsätzliche Prinzipien des Lebens betreffend, sondern zugleich das Potenzial bieten Krankheiten zu heilen.

Das IRI für Lebenswissenschaften wirkt als Katalysator für exzellente wissenschaftliche Grundlagenforschung und als Partner für alle Lebenswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Berlin. Indem es Forscherinnen und Forscher verschiedener Disziplinen zusammenbringt und Kommunikation fördert, durchbricht es interdisziplinäre und interinstitutionelle Barrieren. Durch das Gründen neuer Nachwuchsgruppen, das Teilen wissenschaftlicher Instrumente und Infrastruktur und das Kombinieren von Ideen für zukünftige Forschungsnetzwerke entsteht ein effizienteres und innovativeres Umfeld, das exzellente Forschung in einer nachhaltigen Weise stimuliert.

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Sprecher/-in

Prof. Dr. Markus Landthaler