Direkt zum Inhalt Direkt zur Suche Direkt zur Navigation

Humboldt-Universität zu Berlin - Exzellenzinitiative

Wissenschaftlicher Beirat der Humboldt-Universität zu Berlin

Der Beirat hat die Aufgabe, die Universitätsleitung in Zukunftsfragen und bei der wissenschaftlichen Profilbildung der Universität mit externem Sachverstand zu unterstützen.

Künftig wird er das Präsidium der Humboldt-Universität in allen Fragen unterstützen, welche die Forschungsstrategie, die Profil- und Schwerpunktbildung sowie strategische Belange der Qualitätssicherung von Forschung und Nachwuchsförderung sowie der universitären Governance betreffen. Zudem begleitet der Wissenschaftliche Beirat die Projekte der Humboldt-Universität zu Berlin in der ersten und zweiten Förderlinie der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern und berät das Präsidium bei der Umsetzung der Maßnahmen des Zukunftskonzepts. Insbesondere bei der Planung, Gründung und Evaluation der Integrativen Forschungsinstitute (IRI) ist der Wissenschaftliche Beirat gegenwärtig unterstützend tätig.

Für seine Beratungen mit der Universitätsleitung findet sich der Beirat in halbjährlichen Sitzungen an der Humboldt-Universität zusammen. Die derzeit insgesamt zehn Mitglieder sind anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen sowie führende Expertinnen und Experten aus den Bereichen Hochschulleitung und Wissenschaftsmanagement.

 


graevenitz_quer.gif

Prof. Dr. Gerhart v. Graevenitz

Vorsitzender

Gerhart v. Graevenitz ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft und war in den Jahren 2000 bis 2009 Rektor der Universität Konstanz. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Literaturgeschichte des 17. bis 19. Jahrhunderts und Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts.

Gerhart v. Graevenitz ist Mitglied im Fernsehrat des Zweiten Deutschen Fernsehens und seit 2009 Vorsitzender des Stiftungsfonds Martin-Buber-Gesellschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem. Zudem war er Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg.

Seit April 2012 ist Gerhart v. Graevenitz Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats.

 

 


randeria_quer.gif

Prof. Dr. Shalini Randeria

Stellvertretende Vorsitzende

Shalini Randeria ist Professorin für Soziale Anthropologie und Soziologie am Graduate Institute of International and Development Studies in Genf. Nach dem Studium der Soziologie und Sozialanthropologie an den Universitäten in Delhi und Heidelberg, setzte sie ihre akademische Laufbahn an der Oxford University fort. Sie promovierte und habilitierte sich an der Freien Universität Berlin. Es folgten Professuren in München und Budapest und schließlich an der Universität Zürich. In ihren empirischen Studien, die sie regelmäßig in verschiedenen Regionen Indiens durchführt, untersucht sie die Veränderungen von Gesellschaften durch Prozesse der Globalisierung und Transnationalisierung.

Shalini Randeria hat bereits in zahlreichen Beiräten und Expertenkomitees mitgewirkt und ist zudem seit 2007 Senatsmitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Im April 2012 wurde Shalini Randeria zur Stellvertretenden Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats gewählt.

 


Prof. Dr. Ursula Gather

Ursula Gather ist Rektorin der Technischen Universität Dortmund und Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW.

Als Professorin für Mathematische Statistik und industrielle Anwendungen forschte sie zur statistischen Modellbildung und zu robusten Verfahren im Bereich der Qualitätssicherung und Statistik in der Industrie sowie über Methoden zum Online-Monitoring. Sie war Sprecherin des Sonderforschungsbereichs der DFG „Komplexitätsreduktion in multivarianten Datenstrukturen“.

Ursula Gather wurde u. a. mit dem renommierten Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Förderpreis für junge Hochschullehrer ausgezeichnet. Internationale Gastprofessuren führten sie an renommierte Universitäten, wie die Yale University in die USA.

Ursula Gather übernimmt zahlreiche Funktionen in Forschungsorganisationen, u.a. als Vorsitzende des Fachkollegiums Mathematik der DFG sowie als stellvertretende Vorsit-zende des Senats des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

 


Prof. Dr. Karin Lochte

Karin Lochte ist seit 2007 Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft und Professorin für Biologische Ozeanographie an der Universität Bremen.

Sie studierte Biologie, Chemie und Meeresforschung in Hannover und an der University of Wales, wo sie 1985 in Meeresbiologie promovierte. Ihr Forschungsthema ist der mikrobielle Umsatz von Kohlenstoff und Stickstoff im Meer, der für die Konzentration von klimawirksamen Gasen in der Atmosphäre von Bedeutung ist. 1994 habilitierte sie sich an der Universität Bremen.

Karin Lochte ist in zahlreichen internationalen und nationalen Gremien tätig, u.a. als Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen, als Vizepräsidentin des Scientific Committee on Antarctic Research, sowie als Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der acatech.

 


Dr. Inge Paulini

Inge Paulini ist seit 2009 Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in Berlin. Sie arbeitet damit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit und in einem Feld das mit Themen wie Nachhaltigem Wirtschaften, Transformation zur klimaverträglichen Gesellschaft, Global Environmental Governance oder globaler Landnutzung  große Relevanz für die Gestaltung zukünftiger Politik hat.

Nach dem Studium der Ökotrophologie und einem Master of Science in Nutrition (USA) promovierte sie zum Dr. rer. nat. Biologie. Von 1993 bis 2008 arbeitete sie im Umweltbundesamt, zuletzt als Leiterin der Grundsatzabteilung, in der u.a. Nachhaltigkeitsstrategien, Umweltrecht, -ökonomie und –planung sowie Umweltindikatoren wissenschaftlich bearbeitet wurden.

Frau Paulini ist Mitglied in einer Reihe von Beiräten und Gremien zur Thematik nachhaltige Entwicklung.

 


rietschel_quer.gif

Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst Theodor Rietschel

Ernst Th. Rietschel ist EU-Beauftragter des Präsidiums der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften und war von 2005 bis 2010 Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Er studierte Chemie in München und Freiburg und promovierte 1971 am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Nach einem Aufenthalt an der University of Minnesota und der Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut wurde er 1980 Professor für Immunchemie und Biochemische Mikrobiologie der Universität zu Lübeck. Im gleichen Jahr übernahm er auch das Direktorat des Leibniz-Zentrums für Medizin und Biowissenschaften.

Für seine Arbeit wurden Ernst Th. Rietschel bereits zahlreiche Auszeichnungen verliehen, darunter das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und die Ehrendoktorwürde für Medizin der Université de Lausanne.

 


rost_quer.gif

Prof. Dr. Jan Michael Rost

Jan Michael Rost ist Direktor am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme und Professor am Institut für Theoretische Physik der Technischen Universität Dresden. Er studierte Physik und Philosophie in München und Freiburg und promovierte 1990 ebenfalls an der Universität Freiburg in Physik. Dort folgte 1995 schließlich auch die Habilitation. Für seine herausragenden Leistungen als Nachwuchswissenschaftler wurde er 1996 mit dem Gerhard-Hess-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet.

Seit Februar 2012 ist Jan-Michael Rost ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften.

 


Christoph Schneider

Dr. Christoph Schneider

Christoph Schneider ist seit 2006 als freiberuflicher Berater in der Wissenschaftsverwaltung tätig. Er studierte klassische Altertumswissenschaften und Altorientalistik in Lausanne, Cambridge, Paris und Köln. Nach seiner Promotion und mehrjähriger Tätigkeit an der Universität Konstanz wurde er 1973 als Leiter des Planungsreferats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) berufen.

Christoph Schneider war Gründungsbeauftragter für das Wissenschaftskolleg zu Berlin - Institute for Advanced Study und stand in den 1980er Jahren verschiedenen Referaten des Wissenschaftsrats vor. Von 1987 bis 2005 war er Leiter der Abteilung Fachliche Angelegenheiten der Forschungsförderung der DFG.

 


wehner_quer.gif

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Rüdiger Wehner

Rüdiger Wehner ist Professor für Neurobiologie am Zoologischen Institut  der Universität Zürich. Er studierte Biologie und Chemie an der Universität Frankfurt a.M., wo er 1967 über ein sinnesphysiologisches Thema promovierte. Nach einem Research Fellowship an der Yale University wurde er 1974 Ordinarius an der Universität Zürich und war dort von 1986 bis 2005 Direktor des Zoologischen Instituts. Anschließend war er Emeritus Research Professor in Zürich. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Verhaltens- und Neurobiologie von Insekten.

Rüdiger Wehner ist darüber hinaus Foreign Honorary Member der American Academy of Arts and Sciences und der American Philosophical Society sowie Mitglied des österreichischen Wissenschaftsrats. Seit 2012 ist er zudem Fellow der International Society for Neuroethology.

 


winckler_quer.gif

Prof. Dr. Georg Winckler

Georg Winckler war von 1999 bis 2011 Rektor der Universität Wien. Nach dem Studium an der Princeton University und der Universität Wien promovierte er 1968 an der Universität Wien, wo er 1978 zum Professor für Volkswirtschaftstheorie und Volkswirtschaftspolitik berufen wurde. Es folgten Gastprofessuren an Universitäten in Österreich, den USA und der Slowakei.

Von 2005 bis 2009 war Georg Winckler Präsident der European University Association; seit 2008 ist er Mitglied des Rats für den Europäischen Forschungsraum (ERAB) der Europäischen Kommission.